Das PSI.vision Institut für Forschung und Anwendung von nicht-lokaler Wahrnehmung ist ein unabhängiges, privates Forschungsinstitut und ein Projekt von PSI unit.

 

PSI unit arbeitet als Dienstleistungsunternehmen im Bereich Remote Viewing. Daneben widmet sich PSI unit der Forschung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Remote Viewing. Das Verständnis der Funktionalität von PSI-Prozessen erachten wir als wesentlichen Faktor für eine Anwendungsbasis dieser Methodik. Wir arbeiten gern mit allen zusammen, die sich um Aufklärung und Bildung in diesen Bereichen bemühen.

Studie zur Wahrnehmung nichtlokaler Prozesse - PSI.vision
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Studie zur Wahrnehmung nichtlokaler Prozesse

Anfang 2021 führten wir die ersten Experimente durch, die untersuchen sollten, ob sich Viewer am Ort des Targets wahrnehmen lassen. Nachdem die ersten Ergebnisse vielversprechend waren, wurde ein Experimental Design aufgesetzt, dass diese Fragestellung unter kontrollierten Bedingungen untersuchen sollte.

Mit unserem Advisory Board wurde der Studienaufbau Anfang September 2021 besprochen.

Wir haben folgende Parameter festgelegt, um die Studie unter kontrollierten und wissenschaftlich verwertbaren Bedingungen durchzuführen:

1. Targets

Als Targets wurden Orte definiert, an denen zum Zeitpunkt der Session definitiv kein weiterer Mensch anwesend war. Die Target-Orte wurden vom Versuchsleiter an dem im Tasking vermerkten Tag persönlich aufgesucht und dokumentiert. Es wurden Foto- und Videoaufnahmen angefertigt, die einen möglichst umfassenden Eindruck vom Zielort vermitteln.

Es wurde darauf geachtet, dass die jeweiligen Locations auch ohne Vorhandensein einer Lebensform vom Attraktivitätslevel für den Viewer moderate Anreize bieten, um ein unabsichtliches Abschweifen oder den Report von Phantasietargets zu vermeiden.

2. Setting

Es werden Targets festgelegt, die jeweils von einem Paar von 2 Viewern besucht werden. Jedes Viewerpaar innerhalb der Untersuchung bekommt ein anderes Target zugewiesen. Somit ist sichergestellt, dass jeweils nur eine infrage kommende Person für den Viewer wahrnehmbar wäre.

Das Tasking lautete „Beschreibe die größte anwesende Lebensform am Ort X zum Zeitpunkt Y.“ Da die Anwesenheit von Menschen zum im Tasking verankerten Zeitpunkt zeitlich weiträumig ausgeschlossen werden konnte, kamen als alternative Lebensformen insofern nur Kleinlebewesen (z.B. Mäuse im Gebälk einer Kirche) oder Insekten infrage.

3. Methode

Alle Viewer arbeiteten entweder mit CRV oder mit TRV. Es wurden nur ausgebildete und bereits im operationalen Bereich geübte Viewer eingesetzt. Die Viewer arbeiteten Solo, in zwei Fällen gab es von uns ein Re-Tasking zur Klärung weiterer Einzelheiten.


 

Resultate

Im Zeitraum seit August 2021 wurden insgesamt 5 Viewerpaare mit auf jeweils separate Targets geschickt. Die Viewer beschrieben mit wiedererkennbaren Daten den jeweiligen Target-Ort. Ausnahmslos alle Viewer fanden (spätestens in S4/solo) eine menschliche Lebensform. In zwei Fällen wurde mehr als eine menschliche Lebensform berichtet, und zwar als ein Pärchen, das sich miteinander unterhielt.

Diskussion

Es liegen uns noch nicht ausreichend Datensätze vor, um eine abschliessende Aussage darüber zu treffen, dass anscheinend Viewer im Targetgebiet wahrnehmbar sind. Die Indizien sprechen jedoch bisher dafür.

Dies wirft insgesamt mehrere neue Fragen auf, die interessant zu durchdenken sind.

Bedingt durch das Experiment-Design ist es so, dass der Zeitpunkt, der im Target verankert ist, per definitionem für beide Viewer zum Zeitpunkt ihrer Session jeweils in der Vergangenheit liegt. Die Viewer haben sich, um jeweils für ihren Session-Partner wahrnehmbar zu sein, nicht nur lokal im Raum, sondern auch in der Zeit bewegt. Die Genauigkeit der Wahrnehmung scheint nicht beeinflusst zu sein durch die Frage, welcher Viewer „zuerst“ im Targetbereich war.

Weiterhin wurden die Lebensformen eindeutig als humanoid dargestellt. Die meisten Viewer nahmen keinen Unterschied wahr zwischen einer „real im Target anwesenden“ Person (wie sie es üblicherweise kennen) und der nur „geistig anwesenden“ Person des anderen Viewers. Es kam jedoch in einzelnen Fällen dazu, dass die Person als „irgendwie energetisch anders“ oder „nur schwer zu fassen“ beschrieben wurde.

Weiterhin war es in den meisten Sessions der Fall, dass in der weitergehenden Personenbeschreibung Attribute und Szenen geschildert wurden, die nicht zweifelsfrei den anderen Viewern zuzuordnen sind. Wir gehen im Moment von der Hypothese aus, dass die Datendichte für die Wahrnehmung des Gegenübers anscheinend recht gering ist, so dass der Viewer dazu neigt, auf AOL zur Vervollständigung auszuweichen. Es bedarf ergänzender Experimente mit anderem Aufbau, um – bei angenommener Hypothese der möglichen Wahrnehmung des aktiven Viewers – zu untersuchen, wie viele Daten im „geistigen Abbild“ einer Person überhaupt zum aktuellen Stand des irdischen Daseins gehören. Mit anderen Worten, wir begeben uns hier in ein interessantes philosophisches Feld über die Frage, was Geist und Seele ausmacht. Wenn man an dieser Stelle weiter denkt, wird es durchaus sehr spannend.

Und nicht zuletzt könnte man sich fragen: Sind die wahrgenommenen Lebensformen, die andere Viewer bei einigen der allseits beliebten Mystery-Targets (wie zum Beispiel häufig geviewte Koordinaten auf dem Mond) beschreiben, wirklich dem Target zuzuordnen? Oder sind es nur die Viewer, die sich dort gegenseitig wahrnehmen?

Ausblick

Wir werden die Versuchsreihe im Laufe des Jahres 2022 um weitere verwertbare Sessions ergänzen. Viewer, die unsere Forschungen gern unterstützen möchten und in CRV oder TRV ausgebildet sind, können sich gern bei uns bewerben. Wir freuen uns immer über hochklassige Verstärkung.